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Was das Runway-Plugin in DaVinci Resolve ermöglicht
Das neue Plugin öffnet Runways Werkzeuge innerhalb von DaVinci Resolve. Du kannst dort Bilder und Videos erzeugen und direkt in das Schnittprojekt übernehmen. Der Wechsel zur Runway-Weboberfläche entfällt für diese Arbeitsschritte.
Für vorhandene Aufnahmen gibt es Edit Studio. Die Abspielposition oder gesetzte In- und Out-Marken bestimmen den Bereich, der bearbeitet werden soll. Ankerbilder und bis zu fünf Keyframes, also gezielt ausgewählte Einzelbilder, dienen als Vorgaben für Aleph 2.0. Laut Runway bleibt die Dauer der Aufnahme erhalten. Das Panel bietet auch einen Vergleich von Ausgangsmaterial und Ergebnis.
Voraussetzungen: Resolve Studio, Runway-Tarif und Credits
Laut Resolve-spezifischer Hilfe unterstützt das Plugin DaVinci Resolve Studio ab Version 19 unter macOS und Windows. Die kostenlose Resolve-Version und Linux werden nicht unterstützt.
Der Download ist kostenlos. Für Generierungen brauchst du mindestens einen Runway-Standard-Tarif, abgerechnet wird über das vorhandene Credit-Guthaben. Ein kostenloses Runway-Konto reicht für Installation, Anmeldung und den Zugriff auf den Feed. Welche Modelle du für Generierungen auswählen kannst, hängt vom Runway-Tarif ab.
Die Berechnung läuft auf Runways Servern und braucht eine Internetverbindung. Die Integration bedeutet daher keine lokale KI-Generierung auf dem Schnittrechner.
Aktuelle Grenzen bei Bearbeitung und Import
Die Resolve-Hilfe beschreibt den Import in den Media Pool und, wenn eine Timeline geöffnet ist, an deren Ende. Die allgemeine Plugin-Seite nennt dagegen die Abspielposition. Für diesen Artikel gilt die konkrete Resolve-Dokumentation.
Outpainting, also das Erweitern des Bildausschnitts, sowie der Import als ProRes oder Bildsequenz werden in dieser Fassung noch nicht unterstützt. Bereits eingereichte Generierungen lassen sich laut Hilfe nicht abbrechen.
Laut Resolve-Hilfe gelten für Plugin-Ergebnisse dieselben Nutzungsbedingungen wie für die Weboberfläche, in bezahlten Tarifen auch für die kommerzielle Nutzung. Eine Prüfung der Rechte am Ausgangsmaterial oder an erkennbaren Personen, Stimmen und geschützten Elementen ersetzt das nicht.
KI-Bearbeitung rückt näher an den Schnitt
Die Neuerung bringt Generierung und Überarbeitung ins laufende Schnittprojekt. Ob dadurch weniger Arbeit entsteht, hängt auch davon ab, wie viel Nachbearbeitung die Ergebnisse brauchen. Einen eigenen Praxistest des Plugins habe ich für diesen Beitrag nicht gemacht.
Runway führt die Integration im Changelog vom 23. September für bezahlte Tarife auf. Sie ist damit eine veröffentlichte Erweiterung des Arbeitsablaufs. Die genannten Grenzen entsprechen den Anbieterangaben, die ich am 11. Oktober 2026 geprüft habe.
Quellen
3 Links
Stand: 11.10.2026. Angaben zu Funktionen und Zugang stammen aus den verlinkten Anbieterquellen.
Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und ohne Gewähr. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernehme ich, soweit gesetzlich zulässig, keine Haftung.
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